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Samstag, 12. April 2014

Basteln - Ostereier mal anders

Ich habe in diesem Jahr mal etwas ganz anderes ausprobiert und Ostereier gar nicht bemalt, sondern gebastelt. Und das bringt einige Vorteile mit sich: 
  • Die "Schmiererei" hält sich in Grenzen. 
  • Wir müssen nicht Unmengen an hartgekochten Eiern essen, die man - je nach Malaufwand - gar nicht kaputtschlagen möchte, denn ich habe als Grundlage Styropor-Eier genommen.
  • Man kann ganz verschieden große Eier basteln, und verschieden groß ist auch verschiedenen groß, das heißt sie unterschieden sich wesentlich mehr in der Größe als die richtigen Eier von M bis XL
  • Es geht echt SCHNELL.

SCHNELL ist für mich immer schon 50% der Überzeugung. Geht schnell heißt, zeig her, ich glaube, dass finde ich schön ;) Das hört sich unkompliziert an und ist ruckizucki fertig. Und ehrlich gesagt, ich finde diese Eier wirklich schön.....

Wir haben zwei verschiedene Arten von Ostereiern gebastelt. Einmal eher für kleinere Kinder und einmal eher für Erwachsene bzw. ältere Kinder, so können alle zusammen an einem Tisch sitzen und jeder macht das, was er kann und möchte.

Die Erwachsenen-Eier (sehr lustiges Wort ;) ) sehen bei mir in diesem Jahr so aus:



Ihr braucht dafür:
  • Styropor-Eier in verschiedenen Größen
  • Seidenpapier in unterschiedlichen Farben (ich habe die aktuellen Farbtrends  petrol, grau-grün und altrosa in meinem Bastelladen ausgesucht und gekauft)
  • Bastelkleber
  • Satinband
  • Federn (bei mir sind es die Reste von der Weihnachtsdeko)


  • Und jetzt macht Ihr nicht anderes als das Seidenpapier in Stücke zu reißen, 
  • Klebt das Papier mit Hilfe des Bastelklebers auf die Eier, da könnt Ihr drüber und drunter kleben
  • Bindet eine Schleife drum
  • und steckt Federn in die Schleife. 
  • Oder Ihr klebt eine Runde Satinband und eine Runde Pomponband.




Die Kinderversion haben wir mit Märchen- oder Filzwolle und natürlich auch mit Styroporeiern gemacht. 


Dafür braucht Ihr:
  • Die Wolle wird einfach auf die Eier gelegt, so, wie es gefällt und dann mit der Filznadel festgenadelt
  • Man kann mehrere Schichten übereinander filzen, Streifen, Punkte oder Fantasiemuster machen.

Und vor allem muss man hinterher keine Wasserfarb-Kriegsschauplätze beseitigen, sondern einfach nur  Wolle und Nadel wieder wegräumen und die Eier dekorieren :)


Liebe Grüße von
Sandra

Montag, 17. März 2014

Strickereien für das Osterfrühstück

Noch 5 Wochen bis Ostern und der Osterhase lugt schon so ganz vorsichtig mal zwischen den Tulpen hindurch. 


Genau die richtige Zeit also, um sich mal in Ruhe ein paar Gedanken zur Deko zu machen. Basteln geht ja nicht nur zu Weihnachten. Und Stricken sowieso das ganze Jahr.

Ostern - die Zeit der Ostereier. Was liegt näher als die Eierwärmer - Idee wieder aufzugreifen und für die Osterzeit einfach etwas abzuändern.

Bei mir sieht das dann so aus:




Ich habe dafür zwei verschiedene Brauntöne der Lana Grossa Wolle genommen. Einmal in Cool Wood big in braun meliert, Farbe 323, und einmal in beige, Farbe 327. und noch einen hellrosa Ton von Schoeller + Stahl, Nr. 3908. Diese Wolle wird mit Nadeln in der Stärke 3,5 gestrickt. 



Ihr nehmt dafür 40 Maschen auf und strickt 21 Reihen immer abwechselnd 2 rechte Maschen und 2 linke Maschen. 
Dann schneidet Ihr den Faden großzügig ab, zieht ihn per Nadel durch alle Maschen, zieht die Stricknadel raus und zieht die Maschen zusammen. Mit dem gleichen Faden näht Ihr dann das ganze restliche Stück zusammen. 
Oder Ihr strickt mit dem Nadelspiel, dann braucht Ihr nur die Maschen zusammenzuziehen.

Für die Hasenschwänzchen macht Ihr dann, wie schon für die Weihnachtswärmer einen Bommel. Dafür habe ich einen weißen Rest genommen, den ich dank der Neu-Ordnung ganz schnell gefunden habe ;)



Das ist die einfachere Variante, die mir aber sehr gut gefällt! Ein bisschen aufwendiger ist es mit den Öhrchen, die ich gehäkelt habe. 




Ihr häkelt wie folgt:



Jetzt müsst Ihr die Ohren nur noch annähen.



Zum Schluß habe ich noch einen Stricktipp für Euch. Wenn Ihr noch nicht so fit im Stricken seid, oder Ihr beim Maschenanschlag immer alles ungleichmäßig aufnehmt, dann könnt Ihr wie folgt machen:



Ihr nehmt beide Nadeln zusammen und schlagt so die Maschen auf. Ihr könnt den Faden dann immer bis zur Nadel festziehen.



Habt Ihr die entsprechende Maschenzahl erreicht, zieht Ihr eine Nadel einfach heraus. Und strickt ganz normal weiter.



Jetzt habt Ihr eine ganz gleichmäßige Kante.

Liebe Grüße von
Sandra















Montag, 27. Januar 2014

Seid die Ameise und nicht die Grille und bemalt doch mal Teller

Ihr habt es ja schon gemerkt, ich bin im Frühlingsmodus. Ich träume mir einfach das schöne Wetter herbei und ignoriere, dass auch im Frühling nicht immer die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, sondern es auch verdammt oft regnet, stürmt, kalt ist, und manchmal sogar alles auf einmal. 

Aber WENN das schöne Wetter sich dann mal sehen läßt, dann sollten wir doch vorbereitet sein, oder? Dann sollten wir die ersten Sonnenstrahlen nutzen können, und den Kopf in die Sonne halten, dann sollten wir unseren Kuchen ganz stilecht von unseren eigens dafür vorbereiteten Frühlingstellern essen können. 

Und dann, dann haben wir nämlich überhaupt KEINE Zeit, noch mal schnell schöne Teller zu bemalen und sie drei Tage trocknen zu lassen. Dann ist die Sonne nämlich schon wieder weg. Also, machen wir es nicht wie die Grille, sondern wie die Ameise und malen jetzt, wo wir Zeit haben. Wo Kälte und Regen und Erkältungen oder kranke Kinder uns sowieso zu Hause lassen. Male im Winter, dann hast Du im Frühling. Und dann wollen wir mal hoffen, dass der Frühling auch kommt, möglichst schnell, damit wir bis dahin nicht vergessen haben, dass wir diese wundervollen Teller überhaupt haben ;)



Ihr braucht gar nicht viel dafür, nämlich:


  • schlichte Teller, die ich bei uns im Marktkauf in der Geschirrecke gefunden und gekauft habe
  • Porzellanmalfarbe (ich habe die Reste von der Sternen-Becher-Aktion) genommen, das ist Marabu Porcelain. Ihr könnt auch die Porzellanstifte nehmen, ich mag in diesem Fall allerdings die Pinselstriche und leichten Schattierungen sehr gerne 
  • einen feinen Pinsel Marabu Fino Nr. 1
  • etwas Wasser für den Pinsel
  • ein Haushaltspapier zum Pinsel säubern



So, und nun könnt Ihr loslegen. Die Teller sollten ganz sauber, staubfrei und trocken sein.



Dann könnt Ihr Eure gewählten Motive aufmalen. Ich mag es ja ganz schlicht und habe mich für zwei verschiedene stilisierte Tulpen in der Tellermitte entschieden. Ein Motiv ist ganz vereinfacht und das andere ein bisschen wie schnell gezeichnet, mit leichten Schatten und häufigen Pinselstrichen. Mir hat es gut gefallen, meine Kinder waren allerdings entsetzt, dass die schöne Tulpe total verschmiert ist..... "Kunst" ist eben Ansichtssache ;) 


Genauso gut wären auch Tulpenblüten in der Mitte, oder auch am Tellerrand. Malt, was immer Euch an den Frühling erinnert. Eine kleine Auswahl an Zeichnungen findet Ihr HIER.


Dann lasst die Farbe drei Tage trocknen und schon ist sie Spülmaschinenfest, wenn Ihr sie nicht heißer als 40°C spült. Das finde ich sehr praktisch, oder? 








Liebe Grüße von
Sandra

Freitag, 17. Januar 2014

Joghurtbecher und Wollreste. Hört sich doch sofort nach ganz einfacher Bastelidee an, oder?

Ich habe schon wieder umgestellt. Ihr werdet es nicht glauben und vielleicht ein bisschen den Kopf schütteln, aber der Sessel, DER Sessel, hat schon wieder einen neuen Platz bekommen. Er steht jetzt im Flur. Dafür steht das Sofa jetzt wieder im Wohnzimmer und der Schreibtisch dort, wo vorher das Sofa stand. Was zur Folge hat, dass der Schreibtisch jetzt größer werden kann und ich mehr Platz habe. 

Der Schreibtisch ist zwar noch nicht größer, aber ich habe schon mal meine Stifte sortiert und dafür mal schnell neue Stifteköcher gebastelt.

 

Und weil das so einfach und so schnell gemacht ist, müsst Ihr unbedingt davon wissen.
Wenn Ihr es auch mal versuchen möchtet, braucht Ihr dafür:
  • Plastikbecher oder Joghurtbecher, ohne Aufdruck (ich habe dafür die leeren Becher des Joghurts unten genommen, da kann man nämlich ganz einfach die Verpackung aufziehen und schon hat man einen weißen Becher)
  • Wolle (meine Wolle ist von Lang Yarn und heißt Mille Colori Baby, Farbe: 845.0052 - einen Link findet Ihr weiter unten) Ihr könnt im Prinzip jede Wolle nehmen, die Ihr übrig habt oder die Euch gefällt, aber ein Farbverlauf ist besonders schön
  • Bastelkleber, der transparent trocknet (das ist wichtig, damit es hinterher ordentlich aussieht)


Und dann startet Ihr, indem Ihr den ersten Zentimeter von unten mit der Klebe einstreicht und dann den Wollfaden ganz unten anlegt. Nun wickelt Ihr den Faden ganz nah aneinander immer wieder um den Becher. Der Anfang ist etwas schmierig, da man den Faden zuerst festhalten muss. Nach zwei Runden hat man es aber geschafft. 



Es ist nicht schlimm, wenn es zuerst so aussieht, der Kleber mogelt sich immer wieder durch das Wollgarn. Deshalb ist es wichtig, dass er transparent trocknet. Wichtig ist nur, das Ihr ganz ordentlich Reihe für Reihe die Wolle um den Becher dreht. Durch die weiße Klebe sieht es etwas durcheinander aus, ist es aber nicht. Hinterher sieht es dann so aus:


Ich habe auch nicht direkt den ganzen Becher eingekleistert, denn dann muss man sich total beeilen. Immer schön ein bis zwei Zentimeter, dann kann man ganz in Ruhe seine Runden drehen.


Und da seht Ihr auch, der Kleister ist unsichtbar. Allerdings ist es ganz wichtig, die Wolle ganz eng aneinander zu legen, was nicht schwer ist, wenn man einen Becher nimmt, in dem es nicht viel Vorsprünge oder Kanten gibt. Und, weiss sollte der Untergrund sein. Werbung auf den Bechern scheint leider durch, zumindest wenn die Wolle so dünn ist, wie diese hier. Das habe ich schon ausprobiert, das sieht nicht schön aus.



An den Bildern seht Ihr auch, warum sich Wolle mit Farbverlauf so gut eignet, das Ergebnis ist einfach spannender als wenn dieWolle einfarbig wäre. Bei diesen schönen Farben handelt es sich tatsächlich um ein einziges Wollknäuel. Die Farben gehen wunderbar ineinander über und sehen toll aus. Von dieser Wolle gibt es noch ganz viele weitere Farbkombinationen, die Ihr Euch HIER mal ansehen könnt. Und außerdem könnt Ihr dort sehen, wo die Wolle in Eurer Nähe verkauft wird.    



Und am Ende, nach dem Trocknen sieht es dann so aus: Stiftehalter aus Joghurtmüll und Wollresten.


Was ich mit der Wolle gemacht habe, bevor sie ein Rest wurde, erfahrt Ihr auch noch, aber erst später :)

Jetzt wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! Bleibt alle schön gesund und macht Euch eine gute Zeit!

Liebe Grüße von
Sandra


Dienstag, 14. Januar 2014

Ich habe mir mal ein bisschen Frühling gebastelt…..

Kein richtiger Winter, überhaupt noch kein Frühling, aber mir ist heute nach Frühling. Ich habe schon wieder das ein und andere Möbelstück hin- und hergeräumt, und dazu passt ein bisschen Frühlingsdeko gerade mal ganz gut. Heute scheint hier auch die Sonne und wenn man nicht rausgeht, könnte man meinen, es wird Frühling.... Schon mal ein ganz kleines bisschen zumindest. Deshalb habe ich gestern mal nach einem Pendant zu Sternen und Tannenbäumen gesucht und da habe ich mich kurzerhand in  Schmetterlinge verliebt. Und das ist bei meiner spontanen Liebe herausgekommen:


Dafür braucht Ihr:


  • Vorlagen in drei verschiedenen Größen (ich habe sie im Internet gesucht und dann beim Drucken auf die entsprechende Prozentzahl vergrößert und verkleinert)
  • Tonpapier 
  • Seidenpapier
  • festes Transparentpapier (gab es bei uns auf einer Rolle)
  • Griffel (weißer Buntstift)
  • Stifte, am besten Stifte, die leicht transparent sind und auf dem Transparentpapier halten. Ich habe einen rosa Copic-Stift genommen. Es geht auch mit dem Griffel oder mit anderen Buntstiften, dann nicht sooo fest drücken beim Schreiben
  • Bastelschere
  • Nähseide oder Bastelkleber (ich nehme Pritt Bastelkleber, der trocknet transparent)
Ich habe die große Vorlage auf das weiße feste Tonpapier übernommen. Dazu könnt Ihr Euch eine Schablone machen oder mit Durchschreibpapier arbeiten, ich habe aber einfach die Vorlage genommen, sie auf das Tonpapier gelegt und mit einem Kuli oder Bleistift nachgemalt. So hat man die Konturen, aber keine lästigen Striche hinterher.



Die weißen Schmetterlinge habe ich also in der 120%-Größe genommen. Für die grauen Schmetterlinge und die Transparentschmetterlinge habe ich die mittlere Größe gewählt und die kleine Größe habe ich für das Seidenpapier genommen. Da das Durchdrücken beim Transparentpapier nicht funktioniert, habe ich hier mit dem Griffel gearbeitet.
Vom Seidenpapier habe ich die doppelte Menge an Schmetterlingen vorbereitet.



Dann habe ich alle Schmetterlinge ausgeschnitten.

Ich habe mir ein Frühlingsgedicht gesucht und dieses, verteilt auf die Transparentpapier-Schmetterlinge, mit einem ganz hellen, etwas transparenten rosa Stift geschrieben. Man sieht es kaum, aber man erahnt, dass da mehr ist, als nur ein zweiter Schmetterling.



Dann habe ich die transparenten Schmetterlinge auf die weißen geklebt, die Seidenschmetterlinge doppelt auf die grauen Schmetterlinge. Ihr könnt sie auch nach dem Muster der Tannenbäume in der Mitte zusammennähen, aber das Kleben reicht und geht ein bisschen schneller.



Nach dem Trocknen habe ich die Flügel etwas hochgeknickt.

Und schon sind sie fertig zum Wand verschönern. An die Wand geklebt habe ich sie übrigens mit kleinen, zusammengerollten Tesafilm-Streifen.



Hallo Frühling :)

Liebe Grüße von
Sandra