Mittwoch, 21. Mai 2014

Allein unter Männern....

Ich liebe meine drei Männer! Uneingeschränkt! Sie bringen mich zum Lachen, sie rühren mich zu Tränen, sie ärgern und lieben mich, sie bringen mich manchmal an den Rand der Verzweiflung. Sie erinnern mich daran, was es heißt eine Frau zu sein. Sie lieben mich in hohen Schuhen und in Kleidern. Sie mögen lange Haare und sind sehr unkritisch......  Ich liebe es, "meine Jungs" sagen zu können und ich bin unendlich stolz auf sie. Auf jeden Einzelnen. 

Alles ohne Wenn und Aber. Und manchmal, so wie heute morgen, kann ich über sie lachen, auch wenn sie gar nicht da sind. Hier mein Tatsachenbericht mit Bildern.

Montag Spätnachmittag, gegen 17.00 Uhr: 
Ich freue mich immer noch und immer wieder über die schönen ersten Pfingstrosen dieses Jahres, die ich geschenkt bekommen habe, und beschließe, dass der beste Platz dafür nicht der Esstisch ist, sondern der Konsoltisch vor der grauen Wand im Flur. Schnell noch was dazu dekoriert. Fertig. Mir gefällt es so. Schön!



Dienstag Morgen, 7.38 Uhr: 
Im Rahmen meiner Sportchallenge schleiche ich ganz leise um 6.25 aus dem Haus, um im Freibad zu schwimmen. (Das erste Mal übrigens, dass es über 10 Grad sind, am Freitag waren es noch 5,5.) An den Tagen, an denen ich also morgens so früh schwimmen gehe, sehe ich meine Männer nur noch beim Verlassen des Hauses, wenn SIE Richtung Schule und Büro aufbrechen und ICH wiederkomme.

Ein schnelles Winken und weg sind sie. Die stylische Mädchendeko konnten sie aber wohl so nicht auf sich sitzen lassen und haben die Gunst der Stunde genutzt. 



Dienstag Morgen, 8.15 Uhr:
Nach einem erstickungsähnlichen Lachanfall ist jetzt alles wieder beim Alten. Ich habe lediglich einen Glaswand um den Konsoltisch gezogen, Videokameras installiert und den Flur mit einem Labyrinth aus Laserstrahlen geschützt. Jetzt wird die Hand nur noch umgeformt, wenn sie sich wie Tom Cruise in Mission Impossible an einem Seil vom Treppengeländer runterseilen..... 



Wagt es nicht, Männer!



Liebe Grüße von
Sandra

Dienstag, 20. Mai 2014

Nachtisch mit Erdbeeren und Mango - ein leichtes Sommermärchen

Nachtisch gehört für uns zum Essen irgendwie dazu. Ich habe immer das Gefühl, zum Abschluss etwas Süßes essen zu müssen. Gut, wenn es dann solche Rezepte gibt, die süß, lecker und auch noch leicht sind. Wie zum Beispiel dieses hier: meinen Nachtisch mit Erdbeeren und Mango, der bei Hitze auch locker als Kuchenersatz durchgeht. Und Achtung: in 23 Tagen beginnt die Fußball - WM und dazu ist der Nachtisch auch nicht zu verachten.....


Kennt Ihr noch das Teekesselchen-Spiel. Bei dem ein Wort mehrere Bedeutungen hat? Genauso ist das hier auch gemeint. Leicht = schnell und einfach zubereitet und leicht = es liegt nicht wie ein Klotz im Magen.  Vitaminreich ist es noch dazu.

Hört sich schon hitverdächtig an, finde ich. Und dann wird das ganze ja noch dadurch getopped, dass es ultralecker ist. So. Also beide Daumen hoch für meinen Nachtisch, oder?

Und Sommermärchen? Das bekommen wir hier auch noch unter. Aber dazu später mehr.


Nachtisch mit Erdbeeren und Mango - die Zutaten:

500 g Erdbeeren
60 g saure Sahne
2 EL Honig
2 große, reife Mangos
Saft von 2 Orangen
1 TL Zitronensaft
1 EL Honig

Mein Nachtisch mit Erdbeeren, vorbereitet in kleinen Weck-Gläsern
Nachtisch mit Erdbeeren und Mango - die Zubereitung:
  • Die Erdbeeren waschen und zupfen
  • 300 g Erdbeeren im Mixer pürieren
  • mit saurer Sahne und 2 EL Honig glatt rühren
  • die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden

  • die Mangos schälen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden
  • das Fruchtfleisch zusammen mit dem Orangensaft, dem Zitronensaft und dem Honig im Mixer pürieren
  • Erdbeercreme und Mangosauce abwechselnd in hohe Gläser füllen - Ich nehme dafür immer gerne die Weck-Gläser . Man kann sie  super im Kühlschrank aufbewahren und dank Deckel auch leicht stapeln. Meine Gläser sind vielleicht sogar ein bisschen groß, aber man kann in der Größe auch toll Apfelkuchen im Glas darin backen ;)
  • Die geschnittenen Erdbeeren darauf garnieren
  • Fertig



Ihr könnt den Nachtisch herrlich vorbereiten und einige Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Dann dickt die Erdbeercreme nämlich noch an. Einfach Lecker.

Und jetzt zum Sommermärchen. In 23 Tagen beginnt die Fußball - WM. Und da könnt Ihr, passend zum Finale ;), aus dem Nachtisch mit Erdbeeren und Mango einfach mal einen WM-Final-Knüller zaubern. Ihr klebt ein schwarzes Masking-Tape um den unteren Rand des Glases und habt direkt eine passende Motto - Dekoration. Könnte es besser laufen?! 

Und solltet Ihr lieber Spanien unterstützen, braucht Ihr ja nicht einmal das Masking-Tape. Ach, wie herrlich praktisch :)
Das Masking-Tape in schwarz findet Ihr HIER

Liebe Grüße von
Sandra

Montag, 19. Mai 2014

Häkeln - Sitzkissen für den Sommer. Absolut anfängertauglich.

Heute zeige ich Euch, wie Ihr mit ganz wenig Häkelwissen Euren Garten oder Eure Kaffeetafel verschönern könnt. Passt nicht zusammen? Das denkt Ihr aber auch nur. Eine schöne Häkelidee - auch für absolute Anfänger: Sitzkissen/ Platzsets.



In der letzten Woche, als es von morgens bis abends Wollfäden ;) geregnet hat, habe ich mir dank schöner Farben und einer superleichten und schnellen Idee, den Sommer ins Haus geträumt. Hätte ich gewusst, dass ich damit tatsächlich die Sonne endlich hinter dem Ofen hervorlocken kann, ich verspreche Euch, ich hätte es natürlich schon mindestens zwei Wochen früher getan. 

Seit gestern verschönern nun diese flachen Sitzkissen unsere Gartenbank und sind so schön wie praktisch, denn wenn es doch noch mal regnet in diesem Sommer ;) dann kann man sie ganz leicht und schnell unter den Arm klemmen und platzsparend irgendwo verstauen......





Häkeln - Sitzkissen für den Sommer - die Farben:

Im Sommer eignet sich für solche Sitzkissen am besten eine Baumwolle. Sie ist leicht und luftig, nicht schwitzig, wenn man darauf sitzt und auch schnell und einfach zu waschen. Ich habe dafür die Wolle "Cotone" von LangYarns genommen. Da wir im Haus alles weiß-grau-schwarz haben darf es draußen ruhig ein bisschen bunter zu gehen. Meine Farben zum Häkeln sind deshalb dieses Mal:


Damit es bei der Vielfalt der Farben einfacher ist, genau diese Farben zu finden, habe ich Euch mal schnell die Farbnummern aufgeschrieben: 
Orange = Cotone 766.0027
Grün = Cotone 766.0116
Pink = Cotone 766.0065
Blau = Cotone 766.0078



Häkeln - Sitzkissen für den Sommer - die Anleitung:

Zunächst braucht Ihr pro Sitzkissen:
2 Knäuel Lang Yarns Cotone derselben Farbe
1 dicke Stopfnadel (zum Fäden vernähen)

  • Zuerst nehmt Ihr beide Knäuel gleichzeitig und macht einen Fadenring
  • In diesen Fadenring häkelt Ihr dann 8 feste Maschen
  • Falls Euch das noch nicht bekannt ist, habe ich Euch bei Youtube ein Video rausgesucht, in dem das extra ganz langsam erklärt wird. 
  • Das Schwierigste habt Ihr jetzt geschafft. Ab jetzt geht es nur noch ganz einfach mit festen Maschen weiter.
  • Nach der 8. festen Masche verbindet Ihr diese mit der 1. Masche durch eine Wettmache.
  • Reihe 1: Ihr verdoppelt die Maschenzahl, indem Ihr in jede erscheinende Masche zwei feste Maschen häkelt.
  • Von nun an häkelt Ihr in Runden einfach immer weiter. Legt Euch einfach einen losen Faden über den Beginn der Reihe, damit Ihr wisst, in welcher Reihe Ihr seid. Den könnt Ihr dann pro Reihe immer "mitnehmen"
  • Reihe 2 und 3: Ihr verdoppelt nur jede 2. Masche. Das heißt, Ihr häkelt die erste Masche einfach, in die zweite Masche dann wieder zwei Maschen, die dritte Masche einfach in die vierte Masche wieder zwei Maschen, und so weiter
  • Reihe 4 und 5: Ihr häkelt nur feste Maschen und verdoppelt gar nicht.
  • Reihe 6: Ihr verdoppelt wieder jede zweite Masche (s. Reihe 2 und 3)
  • Reihe 7, 8 und 9: Einfach nur feste Maschen häkeln, nicht verdoppeln
  • Reihe 10: Jetzt wird wieder jede zweite Masche verdoppelt
  • Reihe 11 und 12: Einfache feste Maschen häkeln, ohne zu verdoppeln.
  • Wenn Ihr am Ende der Knäuel angekommen seid, zieht Ihr die Fäden durch die letzte Masche und vernäht die jeweiligen Fäden zu Beginn und am Ende des Kissen. 
  • Geschafft.
Falls Ihr noch Fragen dazu habt, meldet Euch einfach bei mir.

Und sollte es doch noch irgendwann einmal in diesem Sommer regnen, dann nutzt doch die Sitzkissen auch einfach (so wie ich in der letzten Woche) als Platzsets beim Kaffeetrinken ;)



Die Servietten Kalorienbombe und Kostprobe  findet Ihr beim Klick auf den jeweiligen Namen. Leibgericht gibt es auch noch als Lieblingsessen ....
Viel Spaß beim Häkeln!

Liebe Grüße von
Sandra

Donnerstag, 15. Mai 2014

Cakepops mit Blattgold - einfach und dekorativ

Cakepops mit Blattgold hören sich vielleicht kompliziert an, sind aber so einfach zu machen, dass man das auch spontan mal schnell abends hinbekommt, wenn die Männer der Familie Fußball gucken.....

Das Backen habe ich nicht erfunden, das wisst Ihr mittlerweile. Deshalb wird es bei mir auch keine komplizierten Backrezepte geben. Denn alle Rezepte probiere ich selbstverständlich selber für Euch aus. Und da Ihr ja irgendwann auch mal von mir lesen möchtet und zwar mehr als Fotos von mir in der Schlange bei meinem Lieblingsbäcker beim Notkauf, muss es einfach sein. Und lecker. Sonst fällt es bei mir durch.

Mit diesen Cakepops, die nett aussehen, wenig Arbeit machen, und auch als #100days-Challenger genüsslich gegessen werden können (weil sie ja so klein sind und man sich auch mal etwas gönnen soll) habe ich einen neuen Liebling für mein persönliches Rezeptbuch gefunden. 


Cakepops stehen schon lange auf meiner To-Do-Liste, aber diese kunstvollen kleinen Kugeln auf Stiel haben mich bisher immer abgeschreckt, weil mein Talent zu backen, meiner Lust auf Filigran-Arbeit in nichts nachsteht..... Beides fast hoffnungslos.

Doch auf der ambiente in Frankfurt habe ich dann die tollen Cakepop-Maker entdeckt, die mir sehr vertrauenserweckend aussahen. Dazu gab es dann noch eine ganz nette Einweisung einer Birkmann - Mitarbeiterin zum Thema und schon schienen Cakepops ein durchaus machbares Naschwerk zu sein. 

Es ist tatsächlich ganz einfach, ich muss allerdings zugeben, gutes Equipment ist da sehr hilfreich ;) Deshalb kann ich Euch den Cakepop-Maker und die Lolli - Sticks sehr empfehlen. Für die Glasur sind die Glasur-Chips super, denn sie trocknen sehr flott und schmecken lecker. Außerdem gibt es sie in vielen Farben. Ich habe mich für lila - passend zu den Tulpen im Garten - entschieden ;)

Ach so, und jetzt noch das Blattgold. Das ist das tatsächlich das Blattgold , was man auch zum Basteln, Malen, Kirchen Renovieren und und und verwendet. Es ist hauchdünn und essbar. Es ist nur ein Hauch und zerfluffelt sofort. Dadurch wirkt es irgendwie cool und nicht wie ordentlich dekoriert. Und mit dem Rest macht Ihr einfach andere Deko-Orgien....

Cakepops mit Blattgold - die Zutaten:
70 g Weizenmehl
20 g Speisestärke
1 gestrichener TL Backpulver
60 g Zucker
60 g Butter oder Margarine
2 Eier
1 Fläschchen Vanille-Aroma

Cake Melts als Glasur
Cakepop - Stiele 
Blattgold

Gefäß mit Zucker oder Styropor zum Trocknen der Pops


Cakepops mit Blattgold - die Zubereitung:
  • Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen
  • Zunächst die trockenen Zutaten in einer Rührschüssel vermischen
  • Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und erst kurz auf niedrigster dann etwa zwei Minuten auf höchster Stufe mit dem elektrischen Handrührer zu einem glatten Teig verrühren
  • Den Teig mit Hilfe von zwei Teelöffeln bis zum Rand in die lochfreie Hälfte eines Cakepop-Bakers füllen (ich habe Herzen genommen)
  • Die obere Hälfte auflegen und gut verschließen
  • 15 Minuten auf der mittleren Schiene im Backofen backen
  • Nach dem Backen den Baker auf ein Kuchengitter stellen, Deckel abnehmen und 5 Minuten  in der Form auskühlen lassen
  • Dann vorsichtig aus der Form nehmen und komplett erkalten lasse

Cakepops mit Blattgold - die Dekoration:



  • Füllt die Cake Melts in ein mikrowellentaugliches Gefäß und schmelzt sie nach Packungsanweisung ca. 2,5 Minuten bei 800 Watt. 
  • Taucht einen Cakepop-Stiel kurz in die geschmolzene Masse und drückt ihn in das Herz. 
  • Kurz warten, bis die Stiele in dem Herz getrocknet sind
  • Dann taucht das gesamte Herz in die Masse 
  • und piekst es zum Trocknen in ein Stück Styropor oder stellt es in eine Schüssel mit Zucker
  • Und jetzt nehmt Ihr einfach das hauchdünne Blattgold und legt es auf die noch nicht getrockneten Cakepops.
  • Ich finde übrigens, es darf ruhig knitterig und unperfekt aussehen.
  • Dann komplett trocknen lassen. 
Mit der restlichen Glasur habe ich noch schnell ein paar Erdbeeren verziert. Da die Cake Melts ein ganz bisschen nach Vanille schmecken, passt das sehr gut zusammen. 

Colourblocking: frische Erdbeeren mit Cake Melts überzogen
Über Nacht habe ich sie dann im Kühlschrank aufbewahrt. Das geht ganz wunderbar, denn die kleinen Küchlein sind ja komplett mit der Glasur überzogen und trocknen nicht aus. 

Zum Kaffeetrinken habe ich die Cakepops dann schön in der Geschenkbox dekoriert. Das dunkle Lila passte ganz herrlich zu dem Hellblau und es sah richtig schön aus zusammen. Allerdings nicht zur Freude meiner Jungs, die für solche kleinen, netten Deko-Spielereien wenig Sinn hatten....  Da zählten doch mehr die inneren Werte der Box. Also, Deckel ab, Cakepops raus. Essen. Fertig. Lecker. Jetzt sind sie alle. 





Die schöne Box (eine Ähnliche findet Ihr HIER) habe ich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, die werde ich bestimmt noch öfter verwenden. Ich mag solche kleinen Nettigkeiten.

Viel Spaß beim Nachbacken und lasst Eure Kreativität einfach von der Leine!

Liebe Grüße von
Sandra

Dienstag, 13. Mai 2014

Diät - Neubeginn oder Zeitverschwendung?

Diät, Sport, Challenge #100days, Ernährungsumstellung, dauerhaftes Umdenken, Aktivitäten. Mir schwirrt zur Zeit ein bisschen der Kopf. Lohnt sich das alles eigentlich? Lohnt es sich überhaupt, seine Komfortzone zu verlassen? Sich neuen Herausforderungen zu stellen, zu kämpfen, für sich, seinen Körper? Täglich neuen Muskelkater zu entdecken? 

Ich habe von Ute, einer lieben Leserin, dieses Schild geschenkt bekommen.



Hahaha, Ich mag solche Sprüche, und Dein Bild, Ute, steht an meinem Schreibtisch.  Es motiviert mich, durchzuhalten! Denn ich bin ehrlich gesagt, überhaupt nicht dieser Meinung und ich werde es dem Schild zeigen. Jeden Tag auf's Neue!

Machen wir uns nichts vor, Diäten sind Mist. Egal wie man es nennt, Diät, Ernährungsumstellung -  es ist anstrengend. Denn bis zu dem Punkt, an dem wir etwas verändern wollen, geht es doch eigentlich ganz gut. Wir haben uns ganz gut eingerichtet mit unserem Essverhalten auf dem Sofa. Und eine dauerhaft andere Lebenseinstellung braucht so viel Zeit und Mut und Lust und Energie. Will ich das überhaupt? Oder doch lieber noch ein Stückchen Schoki?

Das jetzt zu ändern ist mühsam bis entbehrungsreich. Das nervt und erfordert viel Kraft und noch mehr Willen. Mir ist da nichts fern. Ich esse so gerne und es gibt so viele leckere Sachen, die mich scheinbar glücklich machen. Ich habe Hunger, bevor meine Familie um 13.30 zum Essen kommt und die Versuchung, schon vorher ein bisschen zu naschen, egal was, ist groß. Vor allem kann man es bis 13.30 dann so gut wieder verdrängen und hat zum Mittagessen genauso viel Hunger. 

Mein Körper ist ein Wunder an Gewohnheit. Leider aber immer nur der schlechten! Er liebt das Essen, das Genießen und das Trägesein. Und ich muss hart dagegen ankämpfen. Manchmal komme ich mir vor wie ein Tiger im Käfig, der den ganzen Tag um seine Beute umschleicht, immer zum Sprung bereit. Nie habe ich so viel Lust zu Kochen, wie dann, wenn ich nichts essen sollte. Diät ist nicht lustig. Es ist harte Arbeit und ein täglicher Kampf. Oder ist es gar nicht mein Körper? Ist es mein  Geist? Seit meiner 100-Tage-Challenge, die ich jetzt übrigens schon in der dritten Woche durchziehe, hat sich einiges geändert. Im Kopf und am Körper. 

Denn:

Ich habe seit Silvester 7 kg verloren. 
Ich habe meine Trägheit verloren.
Ich habe die Lustlosigkeit verloren.
Ich habe den Unmut vor dem Kleiderschrank verloren.
Ich habe die schlechte Laune über meine Schwächen verloren.
Ich habe die Scheu, fotografiert zu werden, verloren.

Ich habe den Spaß für "gesund und extrem lecker" wieder entdeckt.
Ich habe den Spaß am Bewegen wieder entdeckt.
Ich habe den Spaß vor dem Kleiderschrank zu stehen wiederentdeckt.
Ich habe den Spaß an mehr Aktivität wieder entdeckt.
Ich habe den Spaß an körperlichen Herausforderungen entdeckt.
Ich habe den Spaß an der Spontaneität wieder entdeckt.
Ich habe meine eigenen Witz wieder entdeckt.

Ich habe bessere Laune und bin glücklicher. Jetzt schon - obwohl ich von meinem Ziel noch ca. 10 kg  und 84 Tage entfernt bin. Und nebenbei, von vielen Klamotten in meinem Kleiderschrank auch.

Ich habe also auf gar keinen Fall das Gefühl,  Zeit verloren zu haben, sondern ich habe viel eher wertvolle Erfahrungen, gute Gedanken, mehr Muskeln  und vor allem viel mehr Lebensqualität gewonnen. Und das ist es doch,  worum es geht. Am Ende des Weges belohnt zu werden und es auch zu erkennen.

Deshalb nochmals vielen Dank, liebe Ute, für dieses Schild, dass meinen Kampfgeist jeden Tag wieder herausfordert!

Wenn Ihr also auch gerade den harten Kampf um mehr Zufriedenheit durch weniger Gewicht und mehr Sport kämpft, dann bleibt dabei, auch wenn es nicht immer nur abwärts geht mit dem Gewicht.  Wir kämpfen zusammen und schaffen das! Denn:

Ja, es lohnt sich. So sehr!

Liebe Grüße von
Sandra