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Freitag, 7. Februar 2014

Eine Adventsverlosung und ihre Folgen.....

Über ungelegte Eier mag ich nicht gerne sprechen, denn da bin ich sehr abergläubisch! Aber auch wenn ich mir noch 10 mal die Augen reibe und nicht dran denke, dann scheint es so, als käme ich nicht mehr drumrum, denn ich habe die Bestätigung schon hier! Und deshalb kann ich nun auch mal davon erzählen, denn: wer schreibt, der bleibt ;)

Im Advent hat die wunderbare Carolin von sodapop-design einen Adventskalender angeboten, in dem jeden Tag eine kleine Überraschung zu gewinnen war. Es waren immer tolle Sachen dort zu bekommen, aber nicht immer Dinge, die zu mir passten, und ich bin Niemand, der einfach so bei jedem Preisrätsel mitmacht. Nö! Aber am 6. Dezember war ich sofort infiziert, denn dort lief beim Lesen des Gewinns direkt ein Film in meinem Kopf ab. Was soll ich sagen: drei Tage später kam das:


Liebe Sandra, 
halt dich fest: du hast den Inhalt des 6. Türchens meines Adventskalenders gewonnen

Aaaaah, wie cool! Meine Antwort:

Liebe Caro!
Jetzt habe ich es schon fünfmal gelesen, schon mit meiner Freundin telefoniert, und die Mail ist tatsächlich immer noch da! Dann soll es ja wohl so sein? Ich habe gewonnen???!!!  Ich freue mich total! Viiiiielen Dank!


Tja, und jetzt ist es tatsächlich so, denn nach Terminüberlegungen und -übereinstimmungen werde ich jetzt Ende März meinen Gewinn antreten, der so unglaublich ist:

Ich werde eine Woche Urlaub in der Schweiz machen. Bisher kenne ich die Apartments ja nur aus dem Internet, aber sie sind ganz neu und sehen wunderbar aus. Und ich werde eine alte ganz langjährige Schulfreundin mitnehmen, die, wie der Zufall so will, sowieso in der Schweiz lebt!

Vielleicht werden wir am Ende dieser Woche nicht mehr sprechen können, weil die Stimme fehlt und die Lippen fransig sind. Wahrscheinlich werden wir aber gut schlafen können, denn während der Woche werden wir wohl nicht so viel dazu kommen.... Nicht, weil wir so Partymäuse sind (kann man in den Schweizer Bergen überhaupt Party machen?), sondern weil es doch immer so viel zu erzählen gibt. Also, Partymäuse sind wir natürlich auch, und was für welche, schließlich hatten wir ja nun genug Zeit zum Erproben, aber alles zu gegebener Zeit ;) Auf jeden Fall und das kann ich jetzt schon mit Bestimmtheit sagen, werden wir unglaublich viel Spaß haben! Also, das hätten wir sowieso und an jedem Ort, aber dieser Ort ist sehr besonders geeignet dafür, oder?

Hier einmal ein paar Eindrücke der Homepage von Turrabuel. Diese Fotos sind natürlich nicht von mir, sondern von den Inhabern der Internetseite. Meine Fotos seht Ihr dann Ende März :)





Alle Fotos sind Teil der Turrabuel.ch - Seite


Sieht das nicht wunderbar und fabelhaft aus auf den Fotos? Wenn Ihr jetzt auch gleich Lust auf Urlaub in Parpan in der Schweiz habt, dann könnt Ihr ja mal direkt auf der Seite gucken, ob das nicht etwas für Euch wäre. Oder Ihr klickt "Gefällt mir" bei Facebook und seid immer bestens informiert!

Ich freue mich jetzt mal total auf diese Ferienwoche und Ihr könnt sicher sein, dass ich auf jeden Fall davon berichten werde!

Liebe Grüße von 
Sandra

Dienstag, 5. November 2013

Freundschaft! Freundschaft?

Ich bin sauer. Stinksauer. Nicht, weil etwas schiefgelaufen ist, nicht weil etwas nicht klappt. Nein.

Weil ich Ungerechtigkeiten hasse. Weil ich es hasse, mich ausgeliefert zu fühlen, grundlos, schuldlos. Weil ich nicht agieren, sondern reagieren muss. Weil ich mich mit lächerlichen Kinkerlitzchen befassen muss, die absolut unnötig sind. Und damit ich nicht platze, muss ich Euch jetzt schreiben.

Im Leben gehen Freundschaften auseinander. Das haben wir alle schon hinter uns. Manchmal ist es sehr schade, manchmal ist es gut so. Und manchmal kommt einem einfach das Leben dazwischen. In jedem Fall tragen IMMER alle Beteiligten dazu bei. Nicht bösartig, vielleicht nicht mal bewusst, aber zu einer Freundschaft gehören zwei und zu deren Ende eben genauso. 



Es ist gut, wenn man das im Leben lernen darf und begreift. Ich freue mich über jede Freundschaft. Und wenn sie denn zu Ende ist, dann hat das auch einen Grund. Immer. Die Erinnerungen bleiben.

Wie viel schneller geht so etwas da noch im Kindes- und Jugendalter? Die Beziehungsstrukturen sind da ja noch viel weniger fest; da ist ein Freundschaftsanfang oder -ende doch schon mit jeder neuen Sportart, die man probiert, möglich. Mit jedem Klassenwechsel, schon fast mit der neuen Sitzordnung. Wer das als Freunde alles zusammen geschafft hat, den kann dann allerdings im Leben meist nichts mehr trennen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg.

Aber ist es nicht okay, wenn sich Kinder anders orientieren? Wenn sie merken, dass der Grundschulfreund einem auf der weiterführenden Schule nicht mehr gut tut? Wenn man merkt, dass er einen runterzieht und man sich in seiner Gegenwart schlecht fühlt? Meinem Sohn ist es so ergangen. Und nach vielen Gesprächen, nach dem Abwägen seiner Gefühle und denen seines Freundes, nach vielen Begebenheiten, in denen er traurig war, nach Telefonaten mit den Eltern, hat er sich schweren Herzens entschlossen, diese Freundschaft zu beenden. 

Ich finde, es war ein mutiger Schritt. Er hat mir Wochen vorher schon unendlich leid getan, hat mit sich gerungen, wollte Bewährtes nicht aufgeben. Letztendlich hat er es aber doch getan. Ist nach den Ferien in die Schule gegangen und musste quasi von vorn anfangen. Musste sich anderen Kindern anschließen, neue Kontakte knüpfen, sich in bestehende Verbindungen einbringen. Ein nicht ganz einfacher Weg. Heute ist er glücklich, dass er es gewagt hat. Alles ist gut. Das ganze Thema ist zwei Jahre her.

Er hat gelernt, was Freundschaft sein kann und was Freundschaft nicht sein darf. Dass Freunde füreinander da sein sollen und dass es sich gut anfühlen muss. Dass man als Freund da ist, auch wenn man nicht da ist, dass das Gefühl schon hilft, sich zu haben. Verlässlichkeit, Fröhlichkeit. Spaß. Gute Gedanken. Gute Gefühle. Streit und Versöhnung. Gegenseitigkeit.



Und auch, dass es sich lohnt, für sein Glück zu kämpfen. Dass man sich selbst aber auch ruhig mal wichtig nehmen darf. Dass man, wenn man es sich nicht leicht macht und alles überlegt hat,  eine Freundschaft auch beenden kann und darf. Dass es besser ist, einen Neustart zu wagen, als sich permanent runterziehen zu lassen. Und so hat das Ende dieser Freundschaft, neben vielen schönen und lustigen Erinnerungen, auch noch einen Sinn für ihn. 

Natürlich haben wir ihn damals begleitet, denn "die regeln das schon unter sich" funktioniert für mich nur sehr bedingt.  Nur wer gelernt hat, und sicher in seinem Verhalten ist, kann etwas allein regeln. Und dazu sind auch 10-, 11- und 12jährige oft noch etwas jung. Das fällt ja vielen Erwachsenen noch schwer.

Und wenn wir selbst solche Erfahrungen schon gemacht haben, können wir unsere Kinder in solchen Situationen auch gut begleiten. Sie trösten, sie ermutigen, ihnen aber auch beibringen, sich selbst kritisch zu hinterfragen. Denn das finde ich unheimlich wichtig. Die Schuld immer woanders zu suchen ist sehr leicht. Hilft im Leben aber nicht weiter. 

Wie handle  ich, wie denke ich, was äußere ich. Bin ich fair, bin ich ehrlich? Habe ich Fehler gemacht?  Und nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist, kann man das auch zu seinen Mitmenschen sein. Das ist manchmal vielleicht nicht angenehm und echt schwierig, denn auch ich finde mich natürlich lieber toll als doof. 

Aber  wenn wir alle ehrlich zu uns und zueinander wären, auch mal über unseren eigenen Schatten springen würden, verzeihen könnten und gelassen wären. Nicht immer gleich Böses vom Anderen denken würden, sondern ihm vielleicht auch einfach mal nur weniger Gedanken unterstellen würden. Nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch alles Grau dazwischen sehen würden, uns von Zeit zu Zeit ernst nehmen würden, um dann aber auch wieder herzhaft über uns selbst zu lachen, dann haben wir doch alle Voraussetzungen, um im Leben ein gelassener Freund zu sein und auch einen zu bekommen.

Lasst uns versuchen, dass an unsere Kinder weiterzugeben, damit sie Kraft und Glück aus einer Freundschaft ziehen können und Positiv von Negativ zu unterscheiden wissen. Damit sie jeder zwischenmenschlichen Situation offen entgegentreten können und nicht hintenrum agieren müssen, um sich auszudrücken. Und dass sie dann aber auch die Kraft haben, eine Beziehung zu beenden, wenn es sein muss.

Liebe Grüße von
Sandra

Montag, 7. Oktober 2013

Ein Wochenende und seine Folgen

Am Wochenende hatten wir ganz lieben Besuch, der aber für zwei von uns leider nicht folgenlos blieb...

Aber erst einmal gab es ein Wiedersehen zu feiern:


Das letzte Treffen war zum Anlass von Felix Kommunion im April (es klappt leider viel zu selten) und dazu nur soviel: das Kommunionkind nebst Freund hat in Klamotten geschlafen, so brauchten sie sich für den Dankgottesdienst am nächsten Morgen wenigstens nicht anziehen, ein Fahrrad wurde erst kurz vor den Sommerferien abgeholt, der Fahrer war absolut fahruntauglich und am nächsten Tag krank ;-) und die Eltern des Kommunionkindes und eben besagte Freunde am Morgen danach erst 20 Minuten vor dem Gottesdienst wach und nur ganz kurz vor dessen Beginn mit (wehenden) Fahnen (Achtung: Wortspiel) in der Kirche.... Eine denkwürdige Kommunion, die nicht so konventionell war, aber ein sehr schönes Kinderfest, das wir immer in sehr guter Erinnerung behalten werden.



So extrem wurde es an diesem Wochenende nicht, aber eine schöne Zeit hatten wir auf jeden Fall. Ein Abend voller guter Gespräche, lustigen Geschichtchen, netter Getränke und leckerem Essen. Kinder, die sich super verstehen, was will man mehr.



Und am nächsten Tag ein Frühstück auf dem Markt mit anschließender Shoppingtour für die Damen, so lange bis die Füsse schmerzen, während sich die Männer ganz nett um die Sporttermine oder sonstigen Aktivitäten der Kinder gekümmert haben.





Mit einem Wort. PERFEKT.







Die Folgen waren allerdings kurzzeitig sehr schmerzhaft, denn 

Erstens - körperlicher Schmerz und seine Folgen:



Der arme Felix hatte einen bösen Skateboardsturz! Vielleicht erschließt sich ihm die Notwendigkeit von Helm und Schonern ja jetzt, wo er die Erfahrung gemacht hat? Wer nicht hören will, muss fühlen. Was habe ich diesen Spruch als Kind gehasst, und habe ihn mir daher auch verkniffen, aber sooo blöd ist der gar nicht, oder?!


Zweitens - seelischer Schmerz und seine Folgen:
Auch nach dem Prinzip Fühlen, denn das hemmunglose Schlemmen der letzten Wochen und Monate hat an diesem Wochenende seinen Höhepunkt und Showdown erlebt und der Protagonist (leider ich) musste dafür beim Shoppen und Klamotten anprobieren böse leiden und FÜHLTE sich in den Umkleidekabinen dieser Welt nicht so richtig wohl :( Es passte NICHTS mehr, außer einem wunderschönen Sternenschal, den ich dann auch prompt gekauft habe. Schals, Schuhe, Taschen gehen immer und sind ja so dankbar....

Natürlich gibt es dazu jetzt kein Foto ;-)


Das hat zur Folge, dass ich das hier und jetzt schreibe - für mich und vor Euch - denn nur dann scheint es zu funktionieren, dass ich jeglicher Art von Süßkram, Kuchen, üppigen Nachtischen und sonstigen Schlemmereien entsagen werde. Frühjahr ist Pflicht, das kann ja jeder ;-), Herbst ist Kür, das will ja keiner. 

Aber es muss sein. Leider hat das aber auch zur Folge, dass ich den fabelhaften Freitag für einige Zeit auf Eis legen werde. Denn wenn ich die leckeren Rezepte, die ich ja immer für Euch ausprobiere und fotografiere, weiterhin teste und esse, dann sehe ich zu Weihnachten aus wie eine Christbaumkugel..... Gar nicht schön. Und ich müsste dann in Ermangelung von passender Kleidung nackt um den Weihnachtsbaum tanzen! Da lassen wir doch die Augen weit auf und versuchen mal ganz schnell wieder an etwas anderes zu denken.... Wie zum Beispiel an den HERBST:



Ich halte Euch auf dem Laufenden und hoffe auf grandiose Erfolge ;-)

Liebe Grüße von 










Samstag, 7. September 2013

Ein bunter Freitag Nachmittag.....

Guten Morgen, Ihr Lieben! Während meine Männer schon wieder beim Handball sind, nehme ich Euch heute morgen mal zusammen mit meinem Kaffee mit auf's Terrassensofa und erzähle Euch von dem gestrigen Nachmittag. Ich war gerade noch mal so amüsiert darüber, dass ich Euch einfach davon erzählen MUSS.



Gestern Nachmittag hatte Felix sein erstes Golfturnier. Er war total aufgeregt und schon einmal vorweg, er hat es toll gemacht! Ich bin richtig stolz auf ihn.


 

Aber es geht in diesem Post gar nicht um das Golf spielen, denn das finde ich ausdrücklich toll! Seit diesem Sommer "spiele" oder viel mehr übe ich es ja auch und bin wirklich begeistert. Es ist ein toller Sport. Punkt. Ende. Fertig.

Das folgende Anekdötchen habe ich zwar während dieses Golfturniers erlebt, es hätte so aber sicherlich auch in einem Café in der Stadt, auf einem Tennisplatz, Fußballplatz oder sonst wo stattfinden können.

Also, Felix hatte nun gestern also dieses Turnier und wir mussten uns bei 33 Grad auf den Weg machen. Entgegen der Kleidervorgabe, die für Spieler gilt (und die trifft man ja nun auf einem Golfplatz) habe ich EXTRA einen weiten weißen Hippierock und ein Holzfäller-Karohemd angezogen ;-) so gar nicht spielmässig. Ich bin halt ganz tief verborgen in mir ein kleiner Rebell und getreu dem Kissenmotto auf der Terrasse:




.... hatte ich irgendwie Spaß mit meinen Klamotten......

Bei 33 Grad im Schatten und der Aussicht auf drei Stunden Wartezeit muss man es sich ja irgendwie lustig machen.

Nach dem Einschlagen zogen die Kinder also los.


Und ich schlurfte Richtung Café, suchte mir einen Platz im Schatten und alles war gut.

Oder auch nicht, denn nach 5 Minuten, war die Sonne so weit gewandert, dass mein gerade noch recht kühles Plätzchen in der prallen Sonne lag. Das Handy wurde so heiß, dass ich mir Sorgen darum machte, von mir gar nicht zu reden. Ich packte also meinen ganzen Krempel wieder zusammen und suchte mir einen strategisch günstigeren Platz, unter einem Schirm, an dem die Sonne noch lange zu knabbern haben würde.

                                           Schattenplatz, Glück gehabt.....                        ... och, nee, doch nicht!



Natürlich war ich nicht die Einzige, die von plötzlichem Sonnenbefall betroffen war, und so hatte ich urplötzlich eine Gruppe älterer Herren in meinem Nacken sitzen, die mir so nah auf die Pelle rückten (damit alle im Schatten sitzen konnten), dass ich mehr bei ihnen als allein saß.

Sehr schnell sprachen sie mich an und fragten ein bisschen, alles ganz nett und entspannt. Machten immer wieder Witzchen, bezogen mich mit ein. Klar, ich war ja auch die einzige weibliche Person in ihrer Nähe, die allein dort saß, und war durch mein rebellisches Outfit ja auch schon etwas verwegen.....Alles ganz okay, wenn nicht, einer von ihnen ein Freund einer alten Bekannten gewesen wäre.

Bei diversen Einladungen in der Vergangenheit, bei denen er und wir eingeladen waren, hat er mich zwar immer ganz freundlich, aber doch immer sehr von oben herab behandelt. Ich entspreche halt nicht dem gängigen Schönheitsideal, obwohl - blond bin ich auch ;-)

Tja, und jetzt gestern, auf dem Golfplatz - immer noch lange nicht dem Schönheitsideal entsprechend, aber immer noch blond - hat er mich permanent angesprochen! Wollte, dass ich mich zu ihnen setze, etwas mittrinke, bezog mich immer wieder mit ein in die Unterhaltungen. Nur erkannt hat er mich nicht! Das war doch schon ziemlich amüsant. Warum macht man das? Wie kann man jemanden abends  langweilig finden und tagsüber dann aber doch ganz spannend? Ist es die Not, sich im Alter vor Anderen beweisen zu müssen? Oder bin ich doch eine echte Tagesschönheit ;-))) Egal, ich bin gespannt auf unser nächstes Zusammentreffen......

Getoppt wurde dies aber noch durch einen ganz alten Bekannten und ehemaligen Arbeitskollegen meines Mannes, der auf einmal einschwebte. Zunächst eine schöne Überraschung, haben wir uns doch gefühlte 10 Jahre nicht gesehen.

Auf die Frage, wo er denn jetzt eigentlich wohne, bekomme ich folgende Antwort (natürlich ausformuliert, aber ich denke, Ihr wollt nicht über Stunden davon lesen): Jobbeschreibung, Unternehmensbeschreibung, Produktbeschreibung, Gewinnzahlen, Gewinnaussichten, Auslandsgesellschaftsbeteiligungen, Erfolge.... AHA!

Ja, und wo wohnst Du jetzt? Geschäftsreisen, Auslandsaufenthalte, Flughafenanfahrtszeiten, die Last adäquater Flugzeiten, Jetlagprobleme, Vorteile dekorativer Kosmetik mit speziellen Inhaltsstoffen, Einzigartigkeit der Produkte....

So, ja, und wo wohnst du jetzt? Mein Sohn spielt ja auch mit, der hat die letzten drei Turniere gewonnen. Der spielt saugeil. Letzte Woche war ich mit beiden Jungs in Heiligendamm im Grandhotel. Das ist Luxus. Der andere Sohn spielt auch so toll Golf. Er spielt aber auch Hockey. Bald Bundesliga. Er ist sehr gut. Die spielen schon vier Jahre. Denen macht keiner was vor. Er wird wohl auch heute wieder absahnen. Die Turnierserie hat er auch im Sack.

Mmmmh, spannend. Und wo wohnst Du jetzt? Warte, mein Handy, da muß ich mal eben dran. So, okay. Das war nur .... aus ....., der hat noch eine Frage wegen der Vorstandssitzung nächste Woche.

Echt? Ist ja toll. Und wo wohnst Du jetzt noch mal? Ich habe jetzt eine Wohnung in Bremen.

Danke.

Später dann, auf dem Weg zum Parkplatz, winkt er von hinten: Warte, ich komme noch mit zum Parkplatz. Warum? Ich muss noch etwas aus dem Auto holen. A-haaaaa. Hier stehe ich, das ist mein Wagen.

Wirklich????? Ist ja ganz toll!

Schönes Leben Dir dann noch, und danke, mir geht es auch gut......


Ihr wisst, was ich meine oder? Zumindest weiß ich jetzt wieder, warum der Kontakt über die Jahre nicht aufrecht erhalten wurde.....


Belustigte Grüße
PS: Mein ausdrücklicher Dank geht an Susanne, die mich per Messenger den ganzen Nachmittag mit einem wirklich interessanten und netten Briefwechsel unterhalten und teilweise gerettet hat. ❤








Samstag, 24. August 2013

Für Marion.

Heute Abend herrscht auf meiner Terrasse eine ganz besondere Stimmung, denn zum einen ist es der letzte kinderfreie Abend dieser Woche und zum anderen liegen Vorfreude und Rückblicke in der Luft....

Ich entführe Euch mal auf meine Sommernachtsterrasse und schwelge mit Euch in Erinnerungen:


Im Radio laufen 80er Jahre Balladen und ich freue mich, gerade das Hotel gebucht zu haben, um in der nächsten Woche den Geburtstag einer ganz "alten" Freundin mitfeiern zu können - Marion. Es hört sich nach einem ganz tollen Fest an. Ein See im Sommer, nettes Essen, nette Getränke, nette Familien, ein ganzer ungezwungener Tag in schöner Atmosphäre. Und dann noch in Berlin. Wenn das keine Reise wert ist...




Und doch habe ich lange gezögert und überlegt, denn natürlich sind gerade an DIESEM Wochenende auch noch eine Menge anderer Termine, die es wahrzunehmen gilt. Und BIS zu dem Wochenende auch,  und direkt DANACH auch wieder..... Wie organisiere ich die Kindertermine, wie sage ich Anderes ab, wieviel Zeit bleibt zur Organisation der direkt anschließenden Teenie-Party zu Hause.  "Lohnt" sich der Aufwand überhaupt. Fragen, die mich die letzte Zeit hin- und hergeschmissen haben, zwischen Vernunft, Vergnügen, Verpflichtung, Verantwortung, vielleicht ein wenig Faulheit und auch Sorge vor Verlorenheit (zwischen vielleicht nur Fremden) - alles Worte, die zwar nicht mit dem gleichen Buchstaben aber doch mit dem gleichen Laut anfangen, aber eines fehlt. Das entscheidende Wort.... und das ist Freundschaft.



Und diese Freundschaft, die vor ungefähr 30 Jahren im Religionsunterricht in der Schule angefangen hat, dieses Gefühl und diese Verbundenheit machen den entscheidenden kleinen Unterschied. Das Herz hat mit deutlicher Führung vor allen anderen Dingen gewonnen.

Wie könnte man denn eine Einladung ausschlagen, wenn man bei dem Namen an kleine Zettelchen im Unterricht denkt, an blaugemachte Schulstunden in der Eisdiele, an "Rumgehen" in der Pause, an Mi-Mi-Fes in der Schule. An Faber-Sekt und Karlsquell-Dosen, an Flure in Jugendhotels, an zerrissene Shorts ;-) und an "Roten"-Wett-Trinken, an Zusammen-auf's-Klo-gehen und an Pizza Margherita immer donnerstags, an Frankreich- und London-Fahrten, an ein Reisetagebuch und warme Söckchen und viele andere lustige Erinnerungen, die so im Laufe eines Schullebens zusammenkommen. Und die eine unglaubliche Vertrautheit schaffen, an der selbst ca. 20 Jahre fast kompletter Funkstille nichts ändern können.









Auch wenn viele tolle Freunde im Laufe meines Lebens noch dazugekommen sind, ist es doch etwas Besonderes, Schulfreundinnen zu haben, die mich schon kannten, als ich noch aussah wie Prinz Eisenherz und mit Skianzug in die Schule ging.....

Und weil das genau so ist, gibt es keinen Ort an dem ich nächsten Samstag lieber wäre als an einem See in der Nähe von Berlin.

Ich freu mich drauf - liebe Grüße von













PS: Und ich freue mich auch auf ein weiteres tolles Schulfreundinnen-Projekt... Mehr davon bald hier!