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Dienstag, 14. Januar 2014

Ich habe mir mal ein bisschen Frühling gebastelt…..

Kein richtiger Winter, überhaupt noch kein Frühling, aber mir ist heute nach Frühling. Ich habe schon wieder das ein und andere Möbelstück hin- und hergeräumt, und dazu passt ein bisschen Frühlingsdeko gerade mal ganz gut. Heute scheint hier auch die Sonne und wenn man nicht rausgeht, könnte man meinen, es wird Frühling.... Schon mal ein ganz kleines bisschen zumindest. Deshalb habe ich gestern mal nach einem Pendant zu Sternen und Tannenbäumen gesucht und da habe ich mich kurzerhand in  Schmetterlinge verliebt. Und das ist bei meiner spontanen Liebe herausgekommen:


Dafür braucht Ihr:


  • Vorlagen in drei verschiedenen Größen (ich habe sie im Internet gesucht und dann beim Drucken auf die entsprechende Prozentzahl vergrößert und verkleinert)
  • Tonpapier 
  • Seidenpapier
  • festes Transparentpapier (gab es bei uns auf einer Rolle)
  • Griffel (weißer Buntstift)
  • Stifte, am besten Stifte, die leicht transparent sind und auf dem Transparentpapier halten. Ich habe einen rosa Copic-Stift genommen. Es geht auch mit dem Griffel oder mit anderen Buntstiften, dann nicht sooo fest drücken beim Schreiben
  • Bastelschere
  • Nähseide oder Bastelkleber (ich nehme Pritt Bastelkleber, der trocknet transparent)
Ich habe die große Vorlage auf das weiße feste Tonpapier übernommen. Dazu könnt Ihr Euch eine Schablone machen oder mit Durchschreibpapier arbeiten, ich habe aber einfach die Vorlage genommen, sie auf das Tonpapier gelegt und mit einem Kuli oder Bleistift nachgemalt. So hat man die Konturen, aber keine lästigen Striche hinterher.



Die weißen Schmetterlinge habe ich also in der 120%-Größe genommen. Für die grauen Schmetterlinge und die Transparentschmetterlinge habe ich die mittlere Größe gewählt und die kleine Größe habe ich für das Seidenpapier genommen. Da das Durchdrücken beim Transparentpapier nicht funktioniert, habe ich hier mit dem Griffel gearbeitet.
Vom Seidenpapier habe ich die doppelte Menge an Schmetterlingen vorbereitet.



Dann habe ich alle Schmetterlinge ausgeschnitten.

Ich habe mir ein Frühlingsgedicht gesucht und dieses, verteilt auf die Transparentpapier-Schmetterlinge, mit einem ganz hellen, etwas transparenten rosa Stift geschrieben. Man sieht es kaum, aber man erahnt, dass da mehr ist, als nur ein zweiter Schmetterling.



Dann habe ich die transparenten Schmetterlinge auf die weißen geklebt, die Seidenschmetterlinge doppelt auf die grauen Schmetterlinge. Ihr könnt sie auch nach dem Muster der Tannenbäume in der Mitte zusammennähen, aber das Kleben reicht und geht ein bisschen schneller.



Nach dem Trocknen habe ich die Flügel etwas hochgeknickt.

Und schon sind sie fertig zum Wand verschönern. An die Wand geklebt habe ich sie übrigens mit kleinen, zusammengerollten Tesafilm-Streifen.



Hallo Frühling :)

Liebe Grüße von
Sandra









Sonntag, 8. Dezember 2013

Ein neuer Platz für unsere Weihnachtskarten

Die letzten 14 Jahre haben wir ja in einem Haus aus der Gründerzeit gelebt, mit hohen Stuckdecken, Sprossenfenstern, ganz tiefen Fensterbänken und geschnitzten Türen und Treppengeländern. Das Haus war für die Weihnachtsdeko quasi geplant worden. Wir hatten das gesamte Treppengeländer mit einer Tannengirlande umwickelt und dann die Adventskalender drangehängt. Mit schwindenden Adventstütchen hingen dort immer mehr Weihnachtskarten.

Jetzt wohnen wir im neuen Haus und haben uns bewußt sehr geradlinig eingerichtet, das genaue Gegenteil unseres alten Hauses und sind mit dem Haus und der Lage mehr als glücklich. Aber bei den Adventskalendern und den Weihnachtskarten war ich im vergangenen ersten Jahr etwas ratlos. Also lagen die Karten in einer schönen Schale und die Adventskalender standen in Kästchen auf dem Sideboard.





Doch jetzt ein Jahr später, werden die Weihnachtskarten wieder hängen. An der Wand. Schlicht und, wie ich finde, sehr schön. Ich freue mich, wenn sich die "Leine" füllt!










Dafür habe ich einfach Weihnachts-Masking-Tape in einem Bogen, ähnlich einer Leine, an die Wand geklebt. Jetzt werden dann mit dünnem Tape in hellgrau die Karten einfach daran geklebt, so dass es aussieht, als würden sie an der Leine hängen. Ich hoffe also am Ende der Adventszeit auf eine bunte Leine voller Grüße. Wer Lust hat, darf mir gerne eine Karte schicken ;)

Rechts und links der "Leine" habe ich meine 3-D-Baum-Deko gehängt, die ich eigentlich für den Weihnachtsbaum gemacht habe, aber es bis zum Baum noch ein bisschen dauert und die Leine noch ein bisschen kahl war, habe ich beides einfach nützlich miteinander verbunden.



Und da Ihr mich mittlerweile für einfache Deko kennt, ist das natürlich auch wieder nichts kompliziertes. Die "Leine" schon nicht, und der Rest auch nicht.




  • Ich habe dafür aus etwas dickerem Papier oder/und dünner Pappe in grau, schwarz und weiß Sterne, Tannenbäume und Bälle ausgeschnitten.
  • Damit es etwas abwechslungsreicher ist, habe ich unterschiedliche Baumgrößen genommen und auch unterschiedliche Sternformen.
  • Die Vorlagen habe ich aus dem Internet und dann in verschiedenen Größen ausgedruckt.








  • Dann habe ich die Pappe dreifach (bei den Bällen 6fach) übereinandergelegt, die Umrisse durchgedrückt und dann zusammen ausgeschnitten.
  • Nun habe ich das "Päckchen" einfach in der Mitte zusammengenäht
  • Dann die Seiten auseinandergefalten
  • Und mithilfe einer dünnen Nadel und einem Faden ein Band zum Aufhängen durchgezogen.




Und zum Schluß dann einfach in verschiedenen Höhen aufgehängt. Mir gefällt es sehr gut. Und Weihnachten, wenn die Leine bunt ist, weil viele unterschiedliche Karten dranhängen, zieht die Deko dann einfach weiter an den Weihnachtsbaum.



Liebe Grüße von
Sandra

Sonntag, 7. Juli 2013

Einfach aber wirkungsvoll - eigene Fotos als Kunstobjekt

Schon früher hatte ich sehr viel Freude am Fotografieren. Es hat Spass gemacht, mit verschiedenen Linsen auf Spurensuche zu gehen. Wenn ich daran denke, wie viel man damals zu beachten hatte, wie viel man einstellen musste, um am Ende ein schönes Bild zu bekommen.... Dann wurde der Film zum Entwickeln gebracht, eine halbe Woche gewartet und erst dann konnte man sehen, wie das Bild geworden ist. War es toll, habe ich es vergrößern lassen, eingerahmt und aufgehangen.

Daher bin ich total glücklich, dass Fotografieren jetzt so einfach sein kann. Keine hohe Kunst mehr (die gibt es natürlich immer noch, aber davon spreche ich hier nicht), aber muss es auch immer gleich hohe Kunst sein? 

Ich liebe das Fotografieren mit dem Handy. Dank verschiedener Apps. lassen sich die Fotos im einfachsten Fall verbessern, aber auch verfremden, umbauen, anpassen, in verschiedene Stimmungen bringen etc. Ich benutze dafür das iphone 5 von apple und dazu verschiedene Apps von insta, die  man erfreulicherweise gratis laden kann. Sicherlich geht das auch mit jedem anderen Smartphone und unzähligen anderen Fotoapps.

Und dann hat man eigentlich schon alles beisammen und kann starten. Geht auf Spurensuche und stellt fest, wie fotogen Alltagsgegenstände sind. Das Ergebnis verblüfft und macht Spass. Und nun könnt Ihr die Fotos ja problemlos entweder direkt im Laden vergrößern und ausdrucken oder aber via Internet in der gewünschten Größe und Form bestellen und nach Hause liefern lassen. Ich mag besonders gerne Fotos auf Leinwand oder aber auch auf/hinter Acryl-Glas. Sehr wirkungsvoll sind aber auch kleine Fotos in großen Rahmen. Das wirkt so besonders. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. 

 Das ist ein Deko-Stecker in einem Beet 


Regentropfen am Balkongeländer


Eine Wand im Berliner Museum


Autobahnimpressionen nahe Magdeburg - im Vorbeifahren


Sommerwetter ;-)


Man kann aber auch genauso gut schon vorhandene Fotos auswählen. Vielleicht habt Ihr ein Lieblingsfoto? Von den Kindern, den Eltern, dem Partner, zum Beispiel. Super! Es muss ja auch nicht immer groß bearbeitet werden; manchmal reicht ja auch einfach schon der Wechsel zum Schwarz-Weiß-Foto. Oder vielleicht einfach mal nur ein Ausschnitt - nur die Augen?

Und dann ran an die Wand, den Schrank, die Tür...... - und fertig. Persönliche, und - deshalb schon auf jeden Fall - wertvolle Kunst ist geboren.

Viel Spass beim kreativen Shooting 😉.
Eure